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Archiv für Juli 2009

2 Monate sind rum…

30. Juli 2009 jaycup 3 Kommentare

…seit ich Deutschland verlassen habe. Zwei volle Monate bin ich nun in China – und es geht mir erstaunlich gut. Gestern bin ich von meinem kurzen Trip zum 五指山 zurückgekommen und ich muss sagen, es hat schon sehr viel Spaß gemacht. Erstaunlich, dass in dem kleinen Städtchen mit einer Bevölkerung von gerade mal 80.000 ich als Ausländer weniger aufgefallen bin als in dem touristischen Sanya. Was stand auf dem Programm? Club, Bar, Wildwasser-Rafting, Klettern und ordentlich Essen. 2 Tage sind schneller vorbei als man bei der Planung annimmt und da ich Stress um jeden Preis vermeiden wollte, haben wir das Klettern aus dem Programm wieder herausgenommen. Rafting hat dafuer aber umso mehr Spaß gemacht! Zuletzt hatte ich mir diesen Spaß in Korea gegönnt. In China macht das nicht weniger Spaß, mit dem kleinen Unterschied, dass man in Korea mehr die Natur genießen kann, während hier quasi allllles etwas zu stark für touristische Zwecke umgekrempelt wird. Künstliche Schleusen, Rutschen, abgesperrte Strecken… trotz des stolzen Preises von RMB 80 pro Person für ca. 1,5 Stunden würde ich das aber jederzeit wiederholen.

Die Planung für die nächsten Monate steht ebenfalls schon fest. Ich habe mir vorgenommen jeden Monat einen kurzen Trip zu machen. In etwa 2 Wochen werde ich entweder die Stadt Haikou im Norden Hainans oder Shenzhen auf dem Festland aufsuchen. Danach geht es nach Hongkong/Macau und danach wird etwas Geld gespart und im Januar ist eine Reise nach Dalian (östlich von Beijing, nah an Korea) geplant. Alles hängt natürlich von der Entwicklung hier ab (Job, Freundin, Arbeit, Visa), aber die Ziele stehen schon so grob fest.

Arbeit läuft nach wie vor wunderbar. Ich hatte heute eine erste Bewertung erhalten die insgesamt sehr positiv ausgefallen ist. Leider wächst mein Aufgabengebiet stetig und zwingt mich zu immer mehr Selbststudium. Nachdem ich nun nahezu alle Vorgänge des Front Office kennengelernt habe und täglich anwende, werde ich mich von nun an ebenfalls den Hintergründen des Ganzen widmen müssen. Der gesamte Administrationsbereich steht als nächstes an, insbesondere Kostenkalkulation und Personalmanagement. Ungünstigerweise hat da wohl jeder Manager so seine eigenen Methoden und auch wenn ich natürlich Unterstützung erhalte, so ist doch der Großteil als Selbststudium vorgesehen. Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass dieser Bereich nicht in die reguläre Arbeitszeit fällt?

Heimweh habe ich noch nicht, auch der Kulturschock hält sich in Grenzen. So langsam kann mich aber auch nichts mehr schocken. Ich frage mich ein wenig, wie das nach 6 Monaten aussehen wird. Bei der Abreise wußte ich schon, dass mein Aufenthalt im Ausland nicht ein, sondern eher 2-4 Jahre sein wird und daran hat sich auch nichts geändert. Sollte ich nach einem Jahr hier nicht bleiben wollen, dann geht es eben in eine andere Stadt oder zurück nach Korea, eventuell nach Japan. Auch Thailand und Vietnam bieten viele Möglichkeiten… aber für Spekulationen und Überlegungen in diese Richtung ist es noch eindeutig zu früh :- )

Mein Chinesisch macht übrigens weiter Fortschritte, allerdings langsamer als ich mir das wünschen würde und wie mir meine Begleitung ständig versichert, habe ich einen sehr typisch ausländischen Akzent. Stört mich zwar nicht weiter (im Koreanischen würde mich das stören), aber die Studienzeit ist einfach so knapp bemessen, dass ich beim Setzen von Prioritäten die Sprache doch öfter nach hinten schieben muss… man kann eben nicht alles haben. Gut ist, dass mein Koreanisch nicht nachläßt. Im Gegenteil, ich spreche immer noch nahezu täglich Koreanisch und opfere auch etwas der wertvollen Studienzeit meiner koreanischen Literatur…

Kategorien:China

Chinesisch kann auch schön sein

26. Juli 2009 jaycup 1 Kommentar

Es kann so schön sein eine Sprache sprechen zu können. Bei der Arbeit spreche ich größtenteils Englisch und Deutsch. Selbst wenn ich Chinesisch sprechen könnte, würde ich hier definitiv auch bei Englisch bleiben. Eigentlich ist es sogar besser, wenn die Person gegenüber sich nicht darüber im klaren ist, wenn man Chinesisch kann. Warum? Weil sich dann die Art wie die Person mit einem umgeht radikal zum Schlechteren ändert. Wenn man Chinesisch sprechen kann, wird man automatisch auch auf das chinesische „Level“ gestuft und da gilt ein anderer Tonfall. Das gilt nicht nur für Kunden, sondern auch für Kollegen. Mein koreanischer (noch) Mitbewohner ärgert sich schon manchmal grün und blau, dass sein Chinesisch so gut ist, weil ihm das im Umgang mit den Mitarbeitern eigentlich öfter mehr Probleme als Vorteile bereitet.

Darüber wollte ich aber nicht schreiben. Heute schreibe ich was zu der Sprache selbst. Heute reden wir über Chinesisch. Der erste Eindruck zur chinesischen Sprache ist ehrlich gesagt aus meiner Perspektive nicht besonders gut gewesen. Die Töne bereiten einem Kopfschmerzen und Kieferkrämpfe, die fehlenden Verbkonjugationen, so gut wie kaum vorhandene Grammatik und fehlende Höflichkeitsstufen hinterlassen bei einem ein Gefühl, als ob man gerade aus dem Dschungel kommt und nur noch in Grundformen reden könnte. Natürlich kann man die Gegenfrage stellen, warum eine Sprache wie Deutsch oder Koreanisch denn so kompliziert sein muss, wenn es doch auch einfacher geht. Kann man. Muss man nicht. Insbesondere nicht, wenn man eben sein Leben lang sich mit komplexen grammatikalischen Sachverhalten auseinandergesetzt hat und dann plötzlich nur wörter zusammensetzen muss um Sätze zu formulieren. Irgendwie hat man da schon das Gefühl sich mit etwas „primitiven“ auseinandersetzen zu müssen.

Dazu kommt auch noch der Fakt, dass der Großteil der Chinesen eine recht aggressive Art hat zu sprechen. So wie ich das sehe, ist das auch angebracht, um hier überleben zu können. Da sich sowieso alle recht daneben benehmen und keiner Rücksicht nimmt, dann hilft eben Alles nichts und man muss mit dem „Rudel mitheulen“. Das macht die Sprache nicht schöner und hinterläßt keinen besseren Eindruck, aber immerhin kommt man dann durch den Alltag mit weniger blanken Nerven.

Das waren meine Eindrücke der esten 8 Wochen. Gestern habe ich aber erlebt, dass es auch anders geht. Ich bin mit meiner Freundin zur Bank, es gab Probleme mit meinem Konto und ein paar Dinge mussten geklärt werden. In der Bank angekommen kam eine ältere Frau auf uns zu und bat meine Begleitung ihr bei einem Formular zu helfen – und dann kam die Überraschung. Plötzlich änderte sich Tonfal, Vokabular, Aussprache aber sowas von gravierend, dass ich mich für eine Sekunde gewundert habe wer da an meiner Seite steht. Plötzlich plätscherten die Wörter wie ein kleiner warmer Bach direkt vor mir hin. Die vorher so aggressiven Töne wurden weich und angenehm, die Zungendreher schienen plötzlich sanft und so natürlich… ich war hin und weg. Es geht also auch anders. Da habe ich nun den Beweis und ich würde mich wirklich überaus freuen mehr solcher Momente zu erleben. Dummerweise ist das aber im Alltag überaus selten.

So, morgen geht es zu dem 五指山 - 5-finger-mountain. 2 Tage Urlaub und Relaxen in den Bergen… ich bin relativ erschöpft, die letzten Wochen haben ordentlich an meinen Energiereserven gezerrt und nun ist es an der Zeit etwas zu relaxen.

Kategorien:China

Verkehr in China

20. Juli 2009 jaycup 5 Kommentare

Heute etwas zum Verkehr in China. Eigentlich könnte man das in zwei Wörtern zusammenfassen: Gefährliches Chaos.

Autofahren ist in China noch keine Selbstverständlichkeit. Ich habe jetzt keine genauen Daten, aber ich meine gehört zu haben, dass es hier vor 15 Jahren noch gar keine Autos gab. Das Verkehrssystem ist dementsprechend noch stark unterentwickelt und die Autofahrkultur gerade mal in ihren Anfängen. Aber fangen wir mal ganz von vorne an.

Es gibt hier Fahrschulen. Schon mal sehr positiv. Der Unterricht beschränkt sich in der Regel auf eine Stunde, die Gebühr ist für chinesische Verhältnisse recht hoch (um die 1000 RMB, in Sanya ca. 1500). Es gibt keinen Theorieunterricht wie bei uns und in der Regel kann man den Führerschein bereits nach der einen Stunde mitnehmen. Mit dieser Grundlage ist es natürlich kein Wunder, dass die Unfallquoten hier so extrem hoch sind.

4-spurige Straßen werden prinzipiell für jede Richtung genutzt. Ich kann gar nicht auflisten wie oft ich schon im Taxi oder gar in unserem Bus auf der Fahrbahn der Gegenseite meinem Tod ins Auge sah. Schulterblick gibts nicht. Spiegel sind eine nette Verzierung und haben weiter keinen tieferen Sinn. Die Hupe ist extrem wichtig, denn wer lauter und mehr hupt gewinnt. Die Hupe garantiert die Vorfahrt. Die Hupe garantiert das Überholmanöver. Die Hupe setzt jede Ampel außer Kraft. Die Hupe ist ein Wundermittel. Zebrastreifen sehen toll aus, aber eigentlich weiß niemand so recht etwas damit anzufangen. Geschwindigkeitsbegrenzungen werden erstaunlicherweise oft beachtet. Gefahren wird auf jeder Spur die gerade Platz bietet oder auch über den Bürgersteig wenn die Straße gerade zu voll ist und in der Regel gilt das einfache Prinzip des Stärkeren. Stehenbleiben ist auch nicht gut. Wer stehenbleibt verliert. Wer also zum Beispiel in eine Seitenstraße einbiegen und dafür die Gegenfahrbahn überqueren muss, der fährt dann bei starkem Verkehr in der Regel schleichend langsam rein, in der Annahme, dass die Fahrer der Gegenfahrbahn schon anhalten werden. In den meisten Fällen passiert das auch.

Gefährlich sind Motorräder. Wenn man aus dem Bus aussteigt sollte man besonders aufpassen, weil die Motorräder oft von rechts überholen und keine Rücksicht auf Leute nehmen, die gerade dabei sind den Bus zu verlassen. Auch beim Überqueren der Straße muss man sich insbesondere vor den Motorradfahrern in Acht nehmen. Oft schießen sie einfach zwischen den Autos hervor und es entstehen gefährliche Situationen für die Fußgänger.

Gefährlich? Ja. Ich habe noch nie so viele Unfälle in einer so kurzen Zeit gesehen, inklusive schwerer Verletzungen und Todesfälle. Es tut mir auch wirklich leid das jetzt so sagen zu müssen, aber der Großteil der Unfälle kann nicht durch die mangelnde Erfahrung erklärt werden. Eigentlich muss man ganz klar sagen, dass es pure Dummheit ist. Wer die Gefahr  für den menschlichen Körper eines rollenden 1-Tonnen-Fahrzeug nicht erkennt, dem kann eigentlich nicht mehr geholfen werden. Eisen und Stahl sind Härter als Knochen. Allein diese Erkenntnis müsste doch etwas im Kopf anregen oder? Wie kann man sorglos auf eine voll befahrene Schnellstraße einbiegen ohne vorher auch nur einmal nach links und rechts geschaut zu haben? Beim besten Willen, diese Dinge sind für mich absolut unverständlich…

Nachtrag:

Sicherheitsgurte. Das ist auch ein tolles Thema. Es gibt sie. Sicherheitsgurte sind auch in China fester Bestandteil eines jeden Fahrzeug. Wenn man aber in ein Taxi steigt und sich anschnallen möchte gibt es 3. Möglichkeiten, die ich nun in der Reihenfolge der Häufigkeit auflisten möchte. Angaben gelten für die Region Hainan/Sanya:

  1. Sicherheitsgurt läßt sich nicht herausziehen oder er ist gleich schlichtweg nicht vorhanden.
  2. Der Gurt ist so schmutzig, dass entweder der Fahrer einem gleich von der Benutzung abrät oder man kurz nach dem Anschnallen einen schönen, dicken, schwarzen Streifen auf dem frisch gebügelten, weißen Hemd erkennt.
  3. Der Gurt ist sauber, funktionstüchtig und kann seiner Funktion als Lebensretter gerecht werden. EXTREM SELTEN!
Kategorien:China

Wie die Zeit doch vergeht…

17. Juli 2009 jaycup 2 Kommentare

Es ist schon beinahe 7 Wochen ist her, dass ich Deutschland verlassen habe. Wahnsinn… mittlerweile kenne ich die wichtigsten Orientierungspunkte der Stadt Sanya recht gut und ich denke es wird so langsam Zeit mich auf die Suche zu machen. Die Suche nach den kleinen geheimen Shops, versteckten romantischen Ecken und Orten wo man sich gerne mal zurückziehen kann wenn alles schief läuft oder man einfach mal eine Pause von der Welt braucht.

Auf Arbeit ist bei mir so weit alles OK. Ich habe jetzt eine gewisse Routine für alltägliche Dinge entwickelt, aber das schöne am Hotel und Front Office ist, dass jedes Problem und jeder Gast einfach anders sind. Das und ein paar weitere Gründe, die ich hier nicht näher erläutern möchte, haben mich zu einer Entscheidung bewegt: Ich werde nächste Woche den Antrag stellen nicht in das Sales & Marketing Department zu wechseln, sondern weiterhin im Front Office Bereich tätig zu sein. Meine aktuelle Position entspricht der eines Assistant Managers und wenn ich hier ein komplettes Jahr Training absolviert habe, dann kann ich mich danach in einem anderen Hotel direkt für die Position des Front Office Managers bewerben. Das würde mir später viele weitere Karriere-Türen öffnen. Nach weiteren 2-3 Jahren im Front Office wäre die nächste Position danach wohl die des Room-Director. Danach ist alles möglich, aber das steht in den Sternen. Wie schon so oft erlebt werden einem die schwierigsten Entscheidungen in vielen Fällen einfach abgenommen. Glück, Krankheit, Familie, Unfall – man weiß nie so genau was kommt und in welche Richtung es dann einen bewegt.

Apropos Unfall: Noch letzte Woche hatte ich überlegt, mir ein Motorrad zu kaufen. Sind hier nicht sehr teuer und würde mir das Leben ungemein erleichtern. Den Plan habe ich jedoch vor 2 Tagen aufgegeben. Über den Verkehr in China werde ich mich beim nächsten mal ausgiebig auslassen. Ich sehe hier jeden Tag Unfälle. Jeden Tag. Vor 2 Tagen sah ich aber nicht nur einen Unfall, sondern auch einen Toten, quasi nur 2 Minuten zu Fuß von meinem Apartment entfernt. Es war ein Motorrad und… ja, ich will so etwas definitiv nicht nochmal sehen, geschweige denn selbst erleben.

Ansonsten möchte ich noch eine weitere Bemerkung loswerden. So viel ich in den letzten Wochen an China- und Korea-Bashing betrieben habe, so sehr möchte ich doch betonen, dass ich mich insgesamt in Asien einfach wohl fühle. All die Schwierigkeiten, kulturellen Unterschiede, Sprachbarrieren, etc. machen das Leben hier ungemein reizvoll und herausfordernd. Ich mag Abenteuer und hier gibt es mehr als genug davon.

Kategorien:China, arbeit

Freizeit

13. Juli 2009 jaycup 6 Kommentare

Was macht man auf einer tropischen Insel in der Freizeit? Seit ich zu einem Streber mutiert bin lerne ich natürlich sehr viel, aber gelegentlich muss man sich auch einfach mal eine Auszeit gönnen. Folgendes Bild stellt meinen heutigen Tag wohl am besten dar:P7130181

Haha, ja gar nicht so leicht das Gleichgewicht zu halten, wenn einem der Sand unter den Händen weggespült wird. Heute war erst eine Runde Tischtennis angesagt, dann Schwimmen und nachdem wir eine Stunde das Meer unsicher gemacht haben waren gerade am Strand ein paar Jungs am Fußball spielen, wo wir uns dann einfach dazu gesellt haben. Mit wir meine ich meine Wenigkeit samt Arbeitskollegen mit denen ich mich sehr gut verstehe.

Ja, wie man erkennen kann habe ich nun endlich auch die Möglichkeit Fotos zu laden. Anonymes surfen machts möglich. Die Verbindungsgeschwindigkeit ist zwar ein Witz und mehr als quälend, aber dafür fühle ich mich frei und unbeobachtet.

Heute habe ich auch das OK der Firma bekommen, um endlich mir eine eigene Wohnung suchen zu können. Ich denke also in 2 Wochen werde ich umziehen. Eine passende Wohnung habe ich schon entdeckt, allerdings schaue ich noch nach etwas in einer besseren Lage.

Übrigens: Das Bankensystem in China ist ja echt ein Witz. Das verdient den Namen noch nichtmal. Die Bankensoftware der Filialen untereinander ist kaum vernetzt, Überweisungen in Fremdwährungen die in einer Filiale landen werden in anderen Filialen manchmal gar nicht registriert oder angezeigt. Mit der Bankkarte kann man nur bei der jeweiligen Bank Geld abheben, es gibt keine Kooperationen, keine Vernetzungen und zum Geldtransfer ins Ausland sollte man schon lieber einen entsprechenden Dienst beauftragen. Also ganz ehrlich: Größere Beträge werde ich hier nicht auf dem Konto lassen…

Dann noch eine Neuigkeit: Japan hat Südkorea den Rang um das Land mit den meisten Highspeed-Internetverbindungen abgenommen. Interessant bei dem Bericht ist auch, dass die meisten Internetangriffe aus den USA und China kommen. So so, hier für die Leute das Internet sperren wollen und gleichzeitig sich aber ins Ausland hacken… hm hm hm…

Kategorien:China, Japan, Korea